Netflix reiht sich in die anhaltende Welle der Massenentlassungen in der Tech-Branche ein. Das Unternehmen bestätigte, dass rund 1000 Mitarbeiter – etwa 6 Prozent der globalen Belegschaft – gehen müssen.
Laut Verantwortlichen trifft es vor allem die Teams in den Bereichen Produkt, Technologie, Recht und Personal. In der offiziellen Mitteilung betonte der Konzern, man investiere weiterhin aggressiv in Bereiche mit hoher Wirkung und halte an den Jahreszielen unverändert fest.
Was hinter der Entscheidung steckt
Die CEOs Ted Sarandos und Greg Peters erklärten die Begründung in einer internen Mitteilung an die Belegschaft: Um die Mission des Unternehmens im globalen Entertainment zu erreichen, müssten Ressourcen und Prioritäten diszipliniert verwaltet werden. Kurz gesagt: Aus Kostengründen trennt sich Netflix von 1000 Mitarbeitern.
Kurz nach der verlorenen Warner-Bros.-Bieter schlacht
Die Massenentlassung folgt unmittelbar auf die harte Bieterrunde, in der Netflix mit Paramount Skydance um die Studio- und Streaming-Assets von Warner Bros. Discovery konkurrierte – und verlor. Netflix sah großes Potenzial, von der Spieleeinheit über die TV-Sender bis hin zum umfangreichen Studio-Katalog von HBO; am Ende ging Warner Bros. jedoch an Paramount.
Strategien zur Umsatzsteigerung laufen weiter
Netflix unternimmt seit Langem Schritte, um den Umsatz pro Abonnent zu erhöhen: Die Abopreise wurden angehoben, der werbefinanzierte Tarif ausgebaut und der Fokus auf Live-Events, Sport, Gaming und Kinderinhalte gerichtet. Auch mit KI-gestützter Suche, dem mobilen App-Design und Investitionen in Video-Podcasts hebt sich das Unternehmen hervor. Für 2025 wies Netflix einen Umsatz von 45,2 Milliarden US-Dollar aus und kündigte an, dass die Werbeerlöse 1,5 Milliarden US-Dollar überstiegen hätten.
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