Apples Mac mini 2026 mit M6-Chip liefert trotz seines kompakten Gehäuses überdurchschnittliche Ergebnisse in Konsolen-Emulatoren. Neue Tests zeigen: Das Gerät ist nicht nur für Büro und professionelle Arbeit stark, sondern auch eine ernstzunehmende Option für Retro-Gamer.

GameCube, PSP und PS2: flüssig ohne Kompromisse

Der für Hardware-Tests bekannte YouTuber ETA Prime hat den Mac mini 2026 mit M6 in verschiedenen Emulatoren ausprobiert. Die Ergebnisse zeigen, dass das Gerät klassische Konsolenspiele mühelos bewältigt:

  • GameCube (Dolphin): Im Emulator mit nativer Unterstützung der Metal-Grafikschnittstelle laufen Auto Modellista und Star Wars: Rogue Squadron in 8K-Auflösung (12x Skalierung) mit stabilen 60 FPS.
  • PSP (PPSSPP): Der über Vulkan laufende Emulator bringt Tekken 6 und God of War: Chains of Olympus bei 10x Skalierung problemlos mit 60-FPS-Lock zum Laufen.
  • PS2 (PCSX2): Mit Metal-Unterstützung bieten Gran Turismo 4 (12x Skalierung) und God of War 2 (8x Skalierung) ein volles 60-FPS-Erlebnis.

Bei der PS3 gibt es Hürden

Beim Wechsel zu PlayStation-3-Spielen via RPCS3 ändert sich das Bild jedoch. Der Vulkan-basierte Emulator RPCS3 läuft unter macOS nicht so stabil wie unter Windows und Linux. In den Tests starteten beliebte Titel wie Skate 3 teilweise gar nicht.

Der Grund: Die RPCS3-Entwickler konzentrieren sich vor allem auf Linux und Windows, während die macOS-Version auf Beiträge unabhängiger Entwickler angewiesen ist. Das führt zu Schwankungen bei Kompatibilität und Performance.

Fazit: Der Mac mini 2026 mit M6 ist auf GameCube-, PSP- und PS2-Gebiet ein echtes Emulator-Monster – PS3-Fans sollten vorerst noch vorsichtig bleiben.